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Vorbilder und Danke

Hallo Welt,
ich möchte mich dafür bedanken, dass du mich trägst. Mich atmen und leben lässt. Und ich bin froh die Menschen kennen zu dürfen, die mein Leben bereichern. Ich schreibe hier von dem was in meinem Kopf ist. Und das ist nicht immer schön oder fröhlich. Aber ich bin mehr als der Name unter dem ich das hier schreibe. Ich bin 20 habe erst letztes Jahr mein Heimatnest verlassen und hänge sehr an meiner Familie. Ich habe Freunde und ein Hobby das mein gesamtes Leben ausfüllt.
Es geht mir gut.

Ich gewähre dir fremden Menschen einen Einblick in mein Leben. Ein wenig zumindest. Ich erzähle dir meine tiefsten Gedanken und doch noch nicht mal meinen Namen. Ich führe diesen Blog als Notaloria bzw. Loria auch wenn ich die einzige bin die diesen Namen für mich verwendet. Unregelmäßig und ohne Konzept erzähle ich von mir. Nur aus dem Bedürfnis heraus über mich zu reden, aber das tun ja die Meisten.
Ich bin kein Lifestyle-Guru und gebe keine Tipps zur meinen Fachgebieten.
Ich weiß ja nicht einmal welche das wären.
Ich bin Pfadfinder. Ich leite Kinder und ich kann laufen. Ich schreibe. Manchmal sitze ich in der Stille eines Berges vor mir ein Land das ich durchwandern werde und atme. An diesen Tagen fühle ich mich lebendig und frei.

Mein Bruder hat mich heute gefragt: ob ich ein Vorbild habe. Meine Antwort war vage. Ich bewundere viele Menschen, aber folge nur der Idee.
Er hat unseren Gruppenleiter genannt. Einen Mann der jetzt mit 27 dabei ist sich zum Erzieher ausbilden zu lassen und zu dem ich seid ich acht bin aufgesehen habe. Der mich, meinen Bruder und auch einige meiner engsten Freunde auf seine ruppig liebevolle Art erzogen und zu der Truppe zusammengeschweißt hat die wir heute sind.
Er ist zumindest für mich wie ein großer Bruder. Auch wenn wir ihn selten sehen freuen wir uns unheimlich und erzählen ihm was wir so alles gelernt haben. Ich möchte, dass er stolz auf mich ist. Ich möchte, dass ich meine Kinder auch so gut hinbekommen kann.

Wen ich bewundere halte ich für eine gute Frage und ich möchte dich darum bitten dir auch darum Gedanken zu machen. Wen wir als unsere Vorbilder wählen sagt viel über uns.

Meine Vorbilder sind Menschen deren Kampfgeist, Freigeist, Liebe und Mut in mir den Wunsch wecken noch besser zu werden. Die Menschen die mich umgeben besser zu verstehen und mein Bestes zu geben.

Heute trage ich keine Traurigkeit nach draußen. Die letzten Tage bin ich unterwegs gewesen. Mit „meinen“ Kindern und anderen aus meinem Bund.
Ich bin müde und ich habe die letzten Tage kaum geschlafen. Aber ich würde kein anderes Leben wählen. Auch wenn ich mir selbst oft zu viel bin und ich voller Angst und Verlorenheit durchs Leben gehe.
Ich habe dafür gekämpft hier zu sein und ich werde nicht gehen.

Danke, dass du meinen Monolog gelesen hast.
8.1.17 21:04


Die Leere

Ich sitze. Still starre ich an die Wand. Heute Nacht hat die Leere wieder an mir gezerrt. Wie ein Wirbelsturm in der Mitte des Zimmers hat sie versucht mich an sich zu reißen. Ich könnte ihr nachgeben und herumwirbeln, die Kontrolle abgeben und schließlich in der Mitte des Sturms stehen. Dort ist es ruhig aber dort ist auch und vor allem das Nichts. Ich habe mich geklammert an die Wärme die neben mir im Bett gelegen hat. Die Wärme gibt mir Halt, aber ich bin nicht oft bei ihr. Jetzt ist sie fort und ich sitze. Allein. Um mich die Schatten die sie gelassen hat.
Die Wärme ist gut zu mir. Ich brauche sie und ich möchte sie nicht vertreiben.
Aber die Leere zerrt. Immer wieder will mich der Sturm davontragen. Mehr noch. Er möchte mit mir im Kern alles andere vertreiben.
4.1.17 12:21


Das Nichts und das Brot

Hallo,
ich schreibe eine weitere Flaschenpost in die Weiten dieses digitalen Ozeans.Ich habe mein Tagebuch verbrannt damit ich niemals auf den Gedanken komme daraus vorzulesen.
Und dennoch schreie ich meine Gedanken von der Einsamkeit meiner Küche hinaus.
Warum? Ich weiß es nicht. Ich frage mich oft warum ich tue was ich tue und auch wenn ich es nicht weiß trägt mich jeder Schritt weiter voran. Immer weiter nach vorne auch wenn ich mal einen falschen Weg einschlage. Jeder Tag und jeder Moment trägt mich weiter dem Ende zu und ich gebe mein bestes nicht zu bereuen.

Ich weiß nicht warum jemand lesen sollte was ich hier so in unregelmäßigen Abständen aus meinem Kopf picke und in die Welt setze. Und ich kann viel erzählen ohne etwas zu sagen. Mit der Zeit sind meine Ziele immer abstrakter geworden.

Ich möchte nicht alleine sein. Ich habe Angst. Panische Angst vor dem nichts. Ich schreibe lieber meine Gedanken in die Welt hinaus in der Hoffnung, dass irgendwer sie irgendwann lesen wird, als das ich still bin und weiß das ich alleine bin. Ich liebe laut tickende Uhren. Sie sagen mir das die Zeit vergeht. Ich fürchte Nichts. Wenn nach dem Tod das Nichts kommt dann hoffe ich das sich auch mein Ich auflöst. Denn selbst nicht zu sein ist besser als im Nichts aber zu sein. Wenn ich alleine bin habe ich Angst, dass die Welt verschwindet. Das ich kurz nicht aufpasse und alles gegangen ist. Das alle und alles irgendwo ist aber nicht da wo ich bin. Denn wo ich bin ist Nichts.

Also sitze ich hier in meiner Küche. Neben mir eine Schale mit Brot das seid ein paar Tagen trocknet. Und ich drehe an der Kurbel meines Handhäckslers von Tupper und nenne das Ergebnis Paniermehl. Ich tue das, weil es laut ist und weil ich etwas schaffe. Ich tue es, weil meine Mitbewohnerin das volle Glas mit dem Paniermehl sieht und weiß, dass ich hier war.

Ich habe Chaos um mich herum dann ich habe es geschaffen es ist viel einfacher ein viereckiges Puzzle teil mit geraden Kanten zu ersetzen als eins, dass voller Stacheln und Rundungen ist. Ich bin nicht einfach blau ich bin bunt da ich an allen Seiten an andere Teile rage. Ich würde gerne auch die Lücken schließen. Denn genauso wie ich Angst habe zu verschwinden habe ich auch Angst die Anderen könnten gehen. Ich habe Angst, dass man mich packt und ins Nichts wirft und ich habe Angst das Alles geht und mich im Nichts zurücklasst. Ich möchte mich an die Wände meiner Welt werfen damit ich weiß dass sie da sind. Ich verliere meinen eigenen Geist ans Nichts. Ich werde wahnsinnig und ich fürchte mich so schrecklich.

Also hacke ich Brot damit ich selbst aus der Einsamkeit Spuren hinterlasse.

Ich danke dir, dass du das liest und es liebst oder hasst. Das du es an dich ran lässt. Danke das du mich, für einen Moment, Teil deines Lebens sein lässt.
2.1.17 22:35


Ich bin wieder da

Hey,
es ist lange her das ich geschrieben habe. Das hier sollte eigentlich sowas wie mein Tagebuch werden. Aber dann muss ich jetzt eben aufholen. Bevor ich erzähle was ich getan habe erzähle ich jetzt von dem Was ist und dem was kommen wird.Ich arbeite. Davon erzähle ich aber ein aderes mal.Ab Oktober werde ich Studentin sein. Aus der Ausbildung ist leider nichts geworden aber dazu habe ich ja noch Gelegenheit wenn ich fertig bin. Studieren werde ich Germanistik und Philosophie in meiner Heimatstadt. Da kommt also bestimmt auch noch großes auf mich zu.


Heute schreibe ich eigentlich nur aus einem ganz egoistischen Grund. Es geht mir nicht gut. Ich habe mich verliebt. Das ist jetzt schon über ein halbes Jahr so auch wenn ich es erst vor etwas weniger zugegeben habe. Zumindest mir selbst gegenüber. Ich hatte aber nicht den Mut es ihm zu sagen, als ich meine letzte selbstgesetzte Frist wieder nicht eingehalten habe hab ich auch den Glauben daran verloren es je inzubekommen.Also habe ich mich hingesetzt und 5 Stnden lang an dem perfekten Liebesbrief geschrieben. Er war gut fand ich zumindest der Anfang, aber als ich es dann handschriftlich schreiben wollte hatte ich das Gefühl den Bezug zu mir und zu ihm verloren zu haben. Als hätte ich uns zu literarischen Figuren degradiert und dabei das was ich sagen wollte verloren. Also habe ich nochmal 2 Stunden allsen was ich dachte einfach runtergeschrieben. Ich kann nicht sagen ob es gut war.Ich habe es einfach abgeschickt und auf das beste gehofft.

Mir geht es freundlich ausgedrückt beschissen und ich hasse mich immer wieder dafür das ich das Mistding abgeschickt habe. Jedes mal wenn mein Handy mir eine Nachricht anzeigt habe ich Angst das er es ist und er mir sagt, dass ich bescheuert bin. Ich habe Angst vor jeder Reaktion aber ich berreue nicht diesen Brief geschrieben und abgeschickt zu haben.Das wollte ich nur mal loswerden. Beim nächsten Eintrag wirds dann vielleicht wieder interessanter.

Bis dahin
Loria
23.9.15 15:20


Eintrag... frag mich doch nicht ich glaub 6 oder so

Hey, Ich hab mich ja wirklich eewig nicht gemeldet aber das ist ja auch vollkommen egal. Ich HABE ein Praktikum in einer Grundschule absolviert und es war wirklich sehr schön. Das ganze ging einen Monat lang und jetzt bin ich wieder arbeitslos. Toll nicht. Alles was ich jetzt tue ist mich mit voller Kraft in meine Freundschaften und Hobbies zu stürzen. Aber wie alle arbeitslosen Schmarotzer bin auch ich daran Bewerbungen zu schreiben und ich denke ich stell mich dabei gar nicht so dumm an. Jetzt steht ein Praktikum bei einem Ergotherapeuten an und ich versuche gleichzeitig eine Ausbildung zu eben diesem Beruf zu erhaschen.
5.12.14 01:56


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